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INFORMATION

 

atmungsaktiv
Winddicht, wasserdicht, atmungsaktiv sind die  WWA-Grund-Funktionen für guten Tragekomfort von funktioneller Bekleidung. Durch die Atmungsaktivität klebt der Körperschweiß nicht wie ein Film auf dem Körper, sondern wird durch das Textil hindurch auf die Stoffoberfläche transportiert. Notwendig ist dazu ein Temperaturgefälle - Körpertemperatur minus Außentemperatur. Jacken und Hosen aus Wolle und Baumwolle haben eine natürliche Atmungsaktivität. Aber auch Grenzen. Durch Funktionalisierung der Fasern wird zwar die Wirkung erhöht, allerdings in engen Grenzen. Hier bieten die Chemiefasern mehr Vorteile, vor allem durch ein mehrlagiges System mit Membran zwischen zwei Lagen oder an der Oberfläche. Hitzestau entsteht, wenn die Bekleidung nicht für die Außentemperatur geeignet ist. Dazu gibt es zwei verschiedene Messverfahren zur Überprüfung der Atmungsaktivität. Beim Bekleidungsphysiologischen Institut in Hohenstein entwickelt wurde bereits vor 50 Jahren der  MVTR-Wert (Moisture Vapor Transmission Rate). Seit mehr als zwanzig Jahren gibt es den  RET-Wert (Resistance to Evaporating Heat Transfer.

 

elastisch
Ohne Elastanfasern wäre Bekleidung nicht dehnbar. Kennzeichnend für Elastanfasern ist ihre hohe Elastizität. Verglichen mit Gummi ist Elastan sowohl reissfester als auch haltbarer und besitzt eine zwei- bis dreimal höhere Spannkraft, bei einem um ein Drittel geringeren Gewicht. Die Fasern dehnen sich um bis zu dem siebenfachen ihrer Länge und verfügen über ein ausgezeichnete Rücksprungkraft. Der Faseranteil variiert je nach Verwendungszweck. Bademode liegt sehr eng am Körper und hat bis zu 40 % Elastananteil. Die Dehnbarkeit und der Tragekomfort eines Stoffes beruht auf der  Auswahl der elastischen Faser (Elastan oder Polyamid) und der Gewebekonstruktion.

 

flammenresistent
Qualitätsstoffe, die schwer entflammbar bzw. flammfest sind, erfüllen hohe Qualitätsstandards nach gesetzlichen Vorschriften. Flammenresistente Heimtextilien sind vor allem dann empfehlenswert, wenn Kinder in der Wohnung spielen.

leicht
Für Reisende ist das Gewicht der Kleidung ein wesentlicher Faktor. Funktionswäsche ist gegenüber reiner Baumwollwäsche wesentlich leichter. Die feinen Fasern lassen sich leicht verstauen, knittern nicht und trocknen schnell. Leicht im Gepäck für Globetrotter sind auch Softshells, die wenig Stauraum beanspruchen. Dünne Regenjacken , die auch im Rucksack klein gefaltet Schutz bieten, zeigen, wie sich Hightech-Fasern heute anfühlen und nutzen lassen. Denn so einen Komfort bieten die Hersteller erst seit knapp zehn Jahren. Die ersten leichten Softshells waren Ergebnis kamen 2005 auf den Markt. Kompakte Bekleidung für Extremsportarten ist gegenüber früher bei vielen Herstellern leichter geworden, weil durch durch eine hybride Verarbeitung unterschiedliche Materialien verwendet werden.


pflegeleicht
Eine der besonderen Eigenschaften von Funktionstextilien ist ihre Fähigkeit, Schmutz abzuweisen bzw. leicht entfernen zu lassen. Die Pflege hängt davon ab, welche Fasern bzw. Konstruktionen für die Bekleidung vom Hersteller eingesetzt wurden. Daher ist die Pflegekennzeichnung des Herstellers maßgeblich für die richtige Pflegebehandlung bzw. Reklamation, falls diese zwar sachgemäß durchgeführt wurde, aber einen Textilschaden hinterlassen hat. Inzwischen gibt es für Funktionstextilien nicht nur spezielle Waschmaschinen und Waschmittel, sondern auch Hinweise und Schulungen für Textilreinigungen. War die Bekleidung beim Kauf imprägniert, muss die Imprägnierung wieder erneuert werden. Sei es durch Wäsche, Sprays oder eben auch bei der Textilreinigung. Selbstreinigende Textilien wie auch Tischwäsche sind vor Beschädigungen zu schützen, da sonst die Wirkung außer Kraft gesetzt wird.

wasserdicht
Regendicht ist ein Begriff, der beim Wetterschutz oft verwendet wird. Allerdings unterscheidet man Nieselregen von Platzregen, Wolkenbruch oder Dauerregen. Da Die Funktion wasserdicht maßgeblich dafür verantwortlich ist, bei welchem Einsatz die Bekleidung auch das hält, was sie verspricht, gibt es auch hier eine Messeinheit zur Definition: die Wassersäule. Nach der europäischen DIN EN 343 für „Schutzkleidung gegen Regen“ gilt ein Produkt mit Wassersäule ab 800 mm als „wasserdicht (Klasse 2)“ und ab 1300 mm „wasserdicht (Klasse 3)“. Für Hersteller von Wander-, Kletter-, Bergtouren- und Skibekleidung gelten andere Gesetze zur Definition des Wasserwiderstands

  • 6.000 mm-10.000 mm: Nieselregen, leichter Schneefall
  • 11.000-15.000 mm: leichter Wetterschutz Regen/Schnee
  • 16.000-20.000 mm: gehobener Wetterschutz
  • 20.000 - 40.00 mm: Schutz für Extremwetter

Beeinträchtigt werden kann der Wetterschutz durch Abnutzung, zu langem Aufenthalt bei Starkregen oder durch starke Hitzeeinwirkung, Abrieb durch Klettern oder Rucksackdruck bzw. Schmutz oder undichter Nähte.

 

UV-Schutz
Neben Sonnencremes empfehlen Experten zum Schutz vor zu viel Sonne Textilien mit UV-Schutz. Um einen wirksamen UV-Schutz sicherzustellen, setzen die Hersteller auf spezielle Konstruktionen, Ausrüstungen und UV-Strahlen absorbierende Fasern.  Als hautschonend gilt ein UPF ab 30+. 
 

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